Entscheidung gefallen
Bush in Abrüstungsfrage flexibel

Der amerikanische Präsident George W. Bush hat nach eigenen Angaben über den Umfang der auf dem bevorstehenden USA-Russland-Gipfel zur Diskussion stehenden Atomraketenabrüstung eine Entscheidung getroffen.

Reuters WASHINGTON. Vor Journalisten sagte Bush am Mittwoch im Beisein des britischen Premiers Tony Blair, er habe entschieden, er wolle aber noch keine Zahl der zur Disposition stehenden atomaren Gefechtsköpfe nennen. Er halte es für besser, über einen "akzeptablen Umfang von Offensivwaffen" zunächst mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin selbst zu sprechen, den Bush in der kommenden Woche in Washington und Crawford in Texas treffen will.

Nach Einschätzung von Experten benötigen die USA für die eigene Sicherheit zwischen 1800 und 2250 Atomraketen. Derzeitig sind es 6000. Die USA hoffen, dass Russland bei entsprechender Abrüstungsvereinbarung seinen bisherigen Widerstand gegen den von den USA geplanten neuen Raketenabwehr-Schirm aufgibt. Russland sieht in dem geplanten nationalen Abwehrsystem der USA einen Verstoß gegen den ABM-Vertrag über die Raketenabwehrsysteme von 1972.

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