Entscheidung im Finanzministerium noch nicht getroffen
Um Terror-Versicherung steht es nicht gut

Wenige Tage vor dem geplanten Start einer deutschen Versicherung gegen Terrorschäden sind wichtige Fragen noch ungeklärt. Die beteiligten Versicherer drohten am Freitag mit einem Rückzug aus dem Projekt, sollte die Bundesregierung nicht auf ihre Forderung eingehen, die Rückstellungen für Terrorschäden steuerlich zu begünstigen.

vwd FRANKFURT/MAIN. "Wir haben vom Finanzministerium noch keine verbindliche Auskunft hierzu bekommen", sagte Bruno Gas, der als Vorstand für den Terrorversicherer Extremus AG gehandelt wird, der Nachrichtenagentur AFP. "Wenn das nicht durchgeht, wird aus Extremus nichts".

Das Bundesfinanzministerium betonte, eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen. Wann diese zu erwarten sein, ließ ein Sprecher offen. Die Extremus AG soll am 3. September in Köln gegründet werden und Unternehmen mit einem Wert an Fabriken und Anlagen über 25 Mill. Euro gegen Terrorrisiken versichern. Im Schadensfall zahlt der Versicherer dann bis maximal 3 Mrd. Euro pro Jahr. Für Schäden, die darüber hinaus gehen, springt der Staat mit bis zu 10 Mrd. Euro ein. Getragen wird der Terror-Versicherer von zahlreichen Großkonzernen wie Allianz, Axa oder HDI.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%