Entscheidung in den nächsten Tagen
Babcock will HDW-Mehrheit verkaufen

Der Babcock Borsig-Konzern will nach Informationen der "Welt am Sonntag" die Mehrheit an der größten Deutschen Werft für 800 Millionen Euro an eine amerikanische Investmentgesellschaft verkaufen.

dpa HAMBURG. Die Entscheidung über das Angebot einer Firma des bekannten US-Investors Guy Wyser-Pratte solle bereits in den kommenden Tagen fallen, schrieb die Zeitung. Eine Stellungnahme von Babcock Borsig lag zunächst nicht vor. Das Unternehmen hatte noch im November angekündigt, HDW komplett übernehmen zu wollen.

Auch der Thyssen Krupp-Konzern habe zusammen mit der MAN-Tochter Ferrostaal Interesse an einer Übernahme gezeigt, wollte aber mit dem Angebot der Amerikaner nicht mithalten, berichtete die "Welt am Sonntag". Mit einem Verkauf an Wyser-Pratte wäre auch der geplante Verbund norddeutscher Kriegsschiff-Werften gescheitert.

Babcock Borsig hält an der Kieler Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) die Mehrheit von 50 Prozent plus eine Aktie. Der Vorstandschef von Babcock Borsig, Klaus Lederer, hatte im vergangenen November betont, dass Gespräche über die Übernahme des Preussag-Anteils an HDW von 25 Prozent minus zwei Aktien liefen. Auch auf den Anteil des schwedischen Industriekonzerns SAAB in Höhe von 25 Prozent gebe es eine Option. SAAB hatte kurz davor die Verkaufsabsicht für das Paket bekanntgegeben, dass mit dem Kauf des staatlichen schwedischen Rüstungskonzerns Celsius erworben worden war.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%