Entscheidung noch nicht gefallen
EU verhandelt mit Kandidaten über Wartefrist für Arbeitnehmer

dpa LUXEMBURG. Die Außenminister der Europäischen Union haben am Dienstag in Luxemburg ihre Verhandlungen mit den EU-Kandidaten fortgesetzt. Im Zentrum steht die Forderung der EU, die Arbeitsmärkte für die neu hinzukommenden Arbeitnehmer aus Osteuropa erst nach einer Übergangsfrist von bis zu sieben Jahren zu öffnen.

Ungarn könnte diese Beschränkung der Freizügigkeit für Arbeitnehmer akzeptieren, berichteten Diplomaten am Rande des Treffens auf Ministerebene. Eine Entscheidung war aber noch nicht gefallen. Am Montagabend hatte Tschechien weitere Informationen über die von der EU vorgeschlagene Regelung gewünscht. Eine Einigung war deshalb noch nicht zu Stande gekommen. Vor allem Deutschland und Österreich hatten in der EU für lange Wartefristen gekämpft.

Die Erweiterung der Union um bis zu zwölf Länder aus Osteuropa und dem Mittelmeerraum wird die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihren Gipfel am diesen Freitag uns Samstag im schwedischen Göteborg beschäftigen.

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