Entscheidung soll am 22. September fallen
Dritter Antrag für NRW-TV-Senderlizenz eingegangen

dpa DÜSSELDORF. Neben den Investorengruppen NRW 1 und tv NRW hat sich am Donnerstagabend ein dritter Antragsteller um die Lizenz eines landesweiten Privat-TV-Senders beworben. Wie die Landesanstalt für Rundfunk (LfR) am Freitag in Düsseldorf mitteilte, handle es sich bei dem neuen Bewerber um die Gesellschaft NRW TV, an der die Deutsche Fernsehnachrichtenagentur (DFA) sowie die Kirch- Gruppe beteiligt seien. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe des so genannten Kabelplatzes 19 soll nach Angaben des LfR-Sprechers Peter Widlok am 22. September fallen. Alle drei Bewerber verfügten bislang lediglich über eine Satellitenlizenz. Mit dem heiß begehrten Kabelplatz könnten dagegen 4,3 Millionen Haushalte erreicht werden, so Widlok. Ursprünglich hatte sich auch der Sender tv.nrw1 um die Lizenz beworben. Die Kommission hatte den Antrag jedoch in der vergangenen Woche auf Empfehlung des Fachausschusses abgelehnt.

Hintergrund der Lizenzverweigerung war ein von den Geldgebern des tv.nrw1 - darunter die Essener WAZ, die Rheinische Post in Düsseldorf und der Verlag DuMont (Köln) - gekürzter Etat und der Wille, den Sender zum Ballungsraum-Fernsehen auszubauen. Metropolen-Fernsehen verstößt nach Ansicht der LfR derzeit jedoch gegen geltendes Recht, außerdem sei eine Etatkürzung nicht akzeptabel.

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