Entscheidung soll bis zum 9. Mai fallen
Talkline beantragt Zusammenschaltung von DSL-Netzen

Das Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom soll mit den Netzen anderer Anbieter vereint werden. Talkline-Chef Frank Schubert hält den jetzigen getrennten Zustand für unhaltbar. Die Telekom erschwere alternativen Anbietern den Aufbau eigener DSL-Anschlüsse.

vwd ELMSHORN. Die Talkline GmbH , Elmshorn, hat bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post die Zusammenschaltung des Hochgeschwindigkeitsnetzes der Deutschen Telekom AG, Bonn, mit den Netzen alternativer Anbieter beantragt. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, ist mit einer Entscheidung bis spätestens 9. Mai zu rechnen. Durch die beantragte Zusammenschaltung solle jeder Verbraucher die Freiheit erhalten, sich den Anbieter von Hochgeschwindigkeitsdiensten selbst aussuchen zu können.

Zur Zeit könnten Nutzer eines DSL-Anschlusses der Deutschen Telekom fast ausschließlich T-Online als Internet-Service-Provider nutzen. Den Aufbau eigener DSL-Anschlüsse erschwere die Telekom alternativen Anbietern. Frank Schubert, Talkline-Geschäftsführer Finanzen, hält diesen Zustand für unhaltbar. Ein Monopol auf dem Zukunftsmarkt für schnelle Internetdienste sei volkswirtschaftlich fatal und mit dem Zukunftsprogramm "D 21" der Bundesregierung unvereinbar. Nur der Wettbewerb bringe den technischen Fortschritt voran und erzwinge günstige Preise bei hoher Produktqualität.

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