Entspannung im Altenburger Land
Pleiße-Pegel sinkt

Der Pegel bei Gößnitz habe schon wieder 2,55 Meter erreicht. Am Montagmittag hatte die Pleiße dort einen Höchststand von 3,69 Metern. "Jetzt wird überall mit den Aufräumungsarbeiten begonnen", sagte Thieme.

HB/ddp ALTENBRUG. Ein kritischer Punkt sei jedoch noch die Talsperre Windischleuba. Dort habe sich der so genannte automatische Schnellablass geöffnet. "Jetzt fließt mehr Wasser in die Pleiße, als uns lieb ist", sagte Thieme. In den beiden Orten sei deshalb "Land unter". Helfer des Katastrophenschutzes bereiteten die Evakuierung von Menschen vor. Betroffen seien jedoch höchstens zehn Einwohner, deren Häuser von den Fluten direkt bedroht sind. Sie werden vorübergehend in einer Schule in Fockendorf untergebracht.

Die rund 100 Menschen, die am Montag in Gößnitz und einem benachbarten Dorf aus ihren Häusern evakuiert werden mussten, konnten laut Thieme unterdessen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

In der Region sind nach Polizeiangaben noch etwa 15 Straßen gesperrt, darunter nach die B 7 und B 93 in Richtung Sachsen. Teilweise seien sie überflutet, teilweise verschlammt. Auf der Autobahn A 4 Richtung Dresden ist zwischen Gera und Ronneburg eine Fahrspur wegen eines Hangrutsches voraussichtlich noch bis Mittag gesperrt, sagte Pressesprecherin Katrin Sander von der Polizeidirektion Gera. Die Bahnlinie Altenburg-Gößnitz sei aber wieder befahrbar.

Nach Angaben des Thüringer Ministers für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Volker Sklenar (CDU), ist die Hochwasser-Alarmstufe 3 am Morgen aufgehoben worden. Da nicht mit einem weiteren Anstieg der Pegel zu rechnen sei, könne auch die Alarmstufe 2 bald aufgehoben werden, kündigte er an.

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