Entwaffnung mehrerer Rebellengruppen
UN-Sicherheitsrat verstärkt Friedenstruppen in Kongo

Der Weltsicherheitsrat hat am Mittwoch die Verstärkung der UN-Friedenstruppen in Kongo auf 8700 Mann genehmigt. Sie sollen die Entwaffnung mehrerer Rebellengruppen nach dem Rückzug ausländischer Truppen aus dem zentralafrikanischen Staat überwachen und unterstützen.

HB/dpa NEW YORK. Bislang sind dafür rund 5000 Blauhelmsoldaten im Einsatz, die auch Hilfestellung bei der Rückkehr von Kriegsflüchtlingen leisten.

In seiner Resolution über die Ausdehnung des Friedenseinsatzes, die einstimmig angenommen wurde, erinnerte der Sicherheitsrat zugleich daran, dass die Hauptverantwortung für die Überwindung der Folgen des Kongo-Konflikts bei der Regierung in Kinshasa liege. Das Nachbarland Ruanda hatte in den vergangenen Monaten 23 000 Soldaten aus dem Westen Kongos zurückgezogen.

Auch Uganda, das ebenso wie Ruanda regierungsfeindliche Gruppen unterstützt hatte, beorderte seine Soldaten zurück. Parallel dazu hatten Simbabwe und Angola ihre Truppen abgezogen, die auf Seiten der Regierung standen. Vorausgegangen war ein Friedensabkommen zwischen der Regierung in Kinshasa, den am Konflikt beteiligten Staaten der Region sowie mehreren Rebellengruppen.

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