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Entwarnung: Kein Kampfstoff an Bord des AUA-Jets

Nach dem Fund eines verdächtigen weißen Pulvers an Bord einer ihrer Maschinen hat die Austrian Airlines AG am Donnerstag Entwarnung gegeben. Das Pulver sei kein Milzbrand-Erreger, teilte die Fluglinie. Der Airbus 330 war am Mittwoch auf dem Flug nach Dehli umgekehrt und wieder in Wien gelandet, nachdem eine Passagierin bei ihrem Sitzplatz die unbekannte Substanz entdeckt hatte.

Reuters WIEN. Es bestand der Verdacht, dass es sich um einen biologischen Kampfstoff handeln könnte. Das Pulver sei jedoch keine gefährliche Substanz, teilte die Fluglinie weiter mit. In bislang unbestätigten Medienberichten hieß es, das Pulver sei Schminkpuder.

Die Maschine ist den Angaben zufolge nach einer genauen Untersuchung mittlerweile von den Behörden freigegeben worden. Die Passagiere mussten das Ergebnis zum Teil in Quarantäne abwarten.

In den USA sind nach jüngsten Meldungen 31 Mitarbeiter des Mehrheitsführers im US-Senat, Tom Daschle, mit Milzbrand infiziert worden. Das Büro von Daschle hatte wie auch einige Medien-Unternehmen Briefe mit einem weißen Pulver, das offenbar die Erreger enthielt, erhalten.

In Österreich waren in den vergangenen Tagen ebenfalls Briefe mit weißem Pulver aufgetaucht, deren Inhalt sich jedoch als harmlos herausstellte. Eine Abflughalle des Flughafens Wien wurde am Sonntag für einige Stunden wegen des Verdachts auf biologische Kampfstoffe geräumt. Die dort sichergestellte Substanz war aber Stärkemehl.

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