Entwarnung nach Chemieunfall
Schwefelsäure im Industriepark Höchst ausgelaufen

Gut anderthalb Stunden nach einem Chemieunfall im Frankfurter Industriepark Höchst ist am Mittwoch Entwarnung gegeben worden. Die über der Stadt aufgestiegene Wolke habe sich aufgelöst, hieß es im Krisenzentrum.

ddp FRANKFURT/M. Bei dem Unfall waren am Vormittag größere Mengen konzentrierter rauchender Schwefelsäure ausgelaufen. Bei dem Störfall in der Anlage der Firma Grillo wurde ein Mitarbeiter verletzt. Die Säure Oleum bildete zunächst über dem Werksgelände im Frankfurter Westen eine weiße Wolke und zog anschließend in Richtung Innenstadt.

Anwohner waren mit Sirenen gewarnt und per Rundfunkdurchsage aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen abzuschalten. Die Säure kann zu gesundheitlichen Schäden, Husten und Augenbrennen führen.

Zur Menge der ausgetretenen Chemikalie konnten Feuerwehr und Krisenzentrum am Mittag noch keine Angaben machen. Es soll sich aber mindestens um mehrere Kilogramm handeln. Die Ursache des Unfalls war ebenfalls noch unklar.

Der Störfall wurde nach Auskunft der Feuerwehr um 9.51 Uhr gemeldet. Werksfeuerwehr und Frankfurter Berufsfeuerwehr waren auf dem ehemaligen Gelände der Farbwerke Hoechst im Frankfurter Westen mit mehreren Fahrzeugen und Wasserwerfern im Einsatz um die Wolke niederzuschlagen.

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