Entwicklungsprojekte voranbringen
Ferrari könnte Börsengang erwägen

Der italienische Rennwagen-Hersteller Ferrari könnte nach Aussagen von Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo einen Börsengang erwägen.

rtr MAILAND. "Ich denke, dass es irgendwann in der Zukunft für Ferrari interessant sein könnte, ein Listing an der Börse zu bedenken", sagte Montezemolo am Dienstag in Mailand vor Journalisten am Rande einer Konferenz über italienische Marken.

Jede Entscheidung darüber sei aber Sache der Ferrari-Aktionäre, fügte Montezemolo hinzu. Der von der Agnelli-Familie kontrollierte Turiner Auto-Konzern Fiat hält 90 Prozent an Ferrari, der Rest liegt in den Händen der Ferrari-Familie.

Der Börsengang könne interessant sein, um Entwicklungsprojekte der Ferrari-Maserati-Gruppe voran zu bringen und zudem die Finanz-Welt großes Interesse zeige, sagte di Montezemolo. "Ferrari hat sich immer selbst finanziert und wird dies weiter tun. Wir haben eine solide Finanzgrundlage und der Schritt an die Börse ist somit nur eine von vielen Möglichkeiten."

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, der mit 51 Siegen bisher mehr Grand-Prix-Erfolge als jeder Fahrer zuvor errungen hat, hatte erst vor kurzem erklärt, er wolle bis zum Ende seiner Rennkarriere beim Rennstall Ferrari bleiben, mit dem er 2000 und 2001 den WM-Titel errang.

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