Entwurf muss noch abgestimmt werden
Springer und Kirch Media im Grundsatz einig

Der Verlag Axel Springer und die insolvente Kirch Media haben sich nach Angaben aus verhandlungsnahen Kreisen in einem langwierigen Rechtsstreit und bei der Neuordnung der Anteile an der Senderfamilie ProSiebenSat.1 im Grundsatz geeinigt.

Reuters FRANKFURT/M. Dem Entwurf einer Vereinbarung müssten aber noch verschiedene Gremien, darunter die Gläubiger der Kirch Media, zustimmen, hieß es am Freitag in den Kreisen, die damit einen Vorabbericht der "Süddeutschen Zeitung" bestätigten. Kirch Media und der Springer Verlag lehnten einen Kommentar ab. "Zu laufenden Verhandlungen äußern wir uns nicht", sagte eine

Zur Beilegung des seit Monaten andauernden Rechtsstreits über eine offene Forderung des Springer-Verlags an Kirch Media über rund 770 Millionen Euro solle der Hamburger Verlag 60 Millionen Euro in bar und weitere Zahlungen im Zuge des Insolvenzverfahrens der Kirch Media erhalten, hieß es in den Kreisen. Außerdem stocke der Springer-Verlag dem Einigungsentwurf zufolge seine Beteiligung an der Kirch Media-Tochter Pro Sieben Sat.1 AG auf 13,6 Prozent auf 11,5 Prozent auf und gebe dafür ein Vorkaufsrecht auf Anteile im Besitz von Kirch Media auf. Durch die geplante Kapitalerhöhung bei Pro Sieben Sat.1 werde der Springer-Anteil an dem TV-Konzern damit nicht unter zehn Prozent verwässert.

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