Archiv
Eon-Chef Bernotat hält Gastransit durch die Ukraine für sicher

Trotz der politischen Unsicherheiten ist der Gastranit durch die Ukraine nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden des Eon Konzerns sicher. "Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund zur Sorge.

dpa-afx BERLIN. Trotz der politischen Unsicherheiten ist der Gastranit durch die Ukraine nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden des Eon Konzerns sicher. "Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund zur Sorge. Es gibt keine Anzeichen für eine drohende Unterbrechung des Gastransits durch die Ukraine", sagte Eon-Chef Wulf Bernotat in einem Gespräch mit der "Welt" (Donnerstagausgabe).

Bernotat hat jedoch zu einer Diversifizierung der deutschen Importwege für Erdgas geraten. Die jetzige Situation zeige, wie wichtig es sei, dass Deutschland in der Erdgasbeschaffung diversifiziert bleibe. "Einseitige Abhängigkeiten müssen unbedingt vermieden werden", sagte Bernotat.

Auf die Frage, ob Eon die Investitionen in Russland begrenzen werde, sagte der Manager: "Wir werden die Projekte mit unseren russischen Partner genauso weiterverhandeln wie bisher." Eon-Ruhrgas kooperiert seit mehr als 30 Jahren mit Gazprom. Was den Fall Yukos angehe, bleibe es für Eon dabei, sich nicht an der Auktion für die Yukos-Tochter Yugansneftegas zu beteiligen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%