Eon erzielt aus Verkauf Millionen-Gewinn
Viterra steigt aus dem Service-Geschäft aus

Der Eon-Konzern hat auf Grund des Verkaufs der Dienstleistungsgesellschaft Viterra Energy Services durch die Eon-Tochter Viterra einen Gewinn von rund 700 Mill. ? erzielt.

Reuters DÜSSELDORF. Die Firma sei für rund 930 Mill. ? an den Finanzinvestor CVC Capital Partners veräußert worden, teilte Eon am Dienstag in Düsseldorf mit. Darin seien Verbindlichkeiten von rund 85 Mill. ? enthalten. Eon werde aus diesem Verkauf einen Gewinn von etwa 700 Mill. ? erzielen, der im Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen werde, betonte der Konzern. Der Finanzinvestor CVC erwerbe das Unternehmen rückwirkend zum 1. Januar 2003. Die Transaktion bedarf aber noch der Zustimmung der Aufsichtsgremien und der Kartellbehörden.

Mit dem Verkauf von Viterra Energy Services habe Viterra den im Juli 2002 angekündigten Ausstieg aus dem Service-Geschäft abgeschlossen, teilte die zu Eon gehörende Gesellschaft mit. Alle anderen Service-Geschäfte seien bereits vorher veräußert worden. Viterra konzentriere sich damit klar auf das Kerngeschäft Wohnimmobilien und Projektentwicklung. Viterra Energy Services ist den Angaben zufolge mit mehr als zehn Mill. betreuten Wohneinheiten weltweiter Marktführer bei der Abrechnung von Wasser- und Energieverbräuchen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mit rund 3700 Mitarbeitern den Umsatz um 10,6 % auf 463 Mill. ? gesteigert und ein Betriebsergebnis von 104,5 Mill. ? erzielt.

Auch Viterra steht auf der Verkaufsliste des Eon-Konzerns, die dieser seit geraumer Zeit abarbeitet. Der Düsseldorfer Energieriese will sich von seinen nicht zum Kerngeschäft Energie zählenden Beteiligungen trennen. Eon hatte unter anderem Beteiligungen an Schmalbach-Lubeca, der Degussa und Telekom-Aktivitäten in Frankreich veräußert. Die Fokussierung auf das Energiegeschäft muss bis Mitte 2007 abgeschlossen sein. Diese Frist hat die US-Börsenaufsicht gesetzt, als sie Eon im vorigen Sommer die Übernahme des britischen Versorgers Powergen mit seinen US-amerikanischen Tochtergesellschaften genehmigt hatte und den Düsseldorfern damit den Einstieg in den weltgrößten Energiemarkt ermöglichte.

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