Eon hält knapp 65 Prozent
SKW und Degussa-Hüls einigen sich auf Ehevertrag

Die Aktionäre von SKW Trostberg erhalten für 4,4 Papiere eine Stückaktie der neuen Degussa-Hüls AG.

Reuters FRANKFURT/TROSTBERG. Die beiden Chemiekonzerne SKW Trostberg und Degussa-Hüls haben sich auf einen Vertragsentwurf zur Verschmelzung beider Firmen geeinigt. Dem am Mittwochmorgen von beiden Firmen veröffentlichten Entwurf zufolge sollen die Aktionäre der deutlich kleineren SKW Trostberg AG für bisher 4,4 gehaltene Papiere eine Stückaktie der neuen Degussa-Hüls AG erhalten. Die Aktien der Degussa-Hüls-Anteilseigner werden im Verhältnis eins zu eins getauscht. Der Mutterkonzern beider Gesellschaften, die Düsseldorfer Eon AG, werde nach der Fusion mit 64,55 % an der neuen Firma beteiligt sein, hieß es.

Die Aufsichtsräte von SKW Trostberg und Degussa-Hüls müssen dem nun vorgestellten Entwurf eines Verschmelzungsvertrages noch zustimmen. Die Aktionäre beider Konzerne sollen dann im Oktober auf jeweiligen außerordentlichen Hauptversammlungen über die Fusion abstimmen. Die Verschmelzung solle noch in diesem Jahr vollzogen werden, hieß es. Der Verschmelzungsplan bewertet SKW Trostberg den Angaben zufolge mit 2,889 Mrd. Euro und Degussa-Hüls mit 9,119 Mrd. Euro, was einem SKW-Aktienkurs von 13,27 Euro und einem Degussa-Hüls-Wert von 58,41 Euro je Aktie entspreche.

Der in Trostberg ansässige Spezialchemieanbieter SKW gehörte der ehemaligen Viag AG, die mittlerweile mit der Veba AG zur E.ON fusionierte. Der Veba-Konzern hatte seinerseits die Frankfurter Degussa-Hüls AG in die Firmenehe mit Viag eingebracht. Künftiger Unternehmenssitz der neuen Degussa-Hüls soll Düsseldorf sei.

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