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Eon will in den nächsten drei Jahren 18,7 Mrd Euro investieren

Der Energieversorger Eon will in den kommenden drei Jahren seine Investitionen deutlich hochfahren. Geplant seien für die Jahre 2005 bis 2007 Ausgaben in Höhe von 18,7 Mrd. Euro, teilte die Gesellschaft am Freitag in Düsseldorf mit.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Energieversorger Eon will in den kommenden drei Jahren seine Investitionen deutlich hochfahren. Geplant seien für die Jahre 2005 bis 2007 Ausgaben in Höhe von 18,7 Mrd. Euro, teilte die Gesellschaft am Freitag in Düsseldorf mit. Mit knapp 12,6 Mrd. Euro entfalle der überwiegende Teil der Investitionen auf bestehende Anlagen.

Eon legt den Schwerpunkt auf die Modernisierung und Instandhaltung der Strom- und Gasnetze sowie auf die Stromerzeugung. "Einerseits ergänzen wir mit gezielten Schritten unsere Beteiligungen in Mittel- und Osteuropa, andererseits investieren wir in erheblichem Umfang in die Versorgungssicherheit für unsere Kunden", sagte Vorstandschef Wulf Bernotat. Das Volumen der geplanten Investitionen liegt deutlich über dem Niveau, das Eon im vergangenen Dezember für die Jahre 2004 bis 2006 in Aussicht gestellt hatte.

Schwerpunkt Zentraleuropa

In Zentraleuropa will Deutschlands größter Versorger 6,8 Mrd. Euro investieren, unter anderem in den Bau eines Kohle- und eines Gaskraftwerks. Daneben sei die Mehrheitsbeteiligung an zwei Stromverteilern in Bulgarien sowie die Mehrheitsaufstockung bei zwei Gasverteilern in Ungarn in der Planung vorgesehen, hieß es. Bernotat will in Osteuropa massiv expandieren. Für die Anteilsaufstockungen seien 0,9 Mrd. Euro vorgesehen.

Zweitgrößter Investitionsschwerpunkt ist das von Eon Ruhrgas geführte Gasgeschäft (Pan-European Gas). Rund zwei Drittel der geplanten Ausgaben in Höhe von 4,3 Mrd. Euro sollen in den Ausbau von Beteiligungen gehen. Größtes Einzelprojekt sei dabei das ungarische Gas- und Ölunternehmen MOL , an dem Eon die Mehrheit übernimmt.

In Großbritannien wollen die Düsseldorfer 2,8 Mrd. Euro investieren, wovon ein Teil für den Bau von Windkraft- und Biomasseanlagen aufgebracht werden. Für ihre skandinavischen Aktivitäten haben die Düsseldorfer Ausgaben in Höhe von 3,7 Mrd. Euro vorgesehen. Alleine 2,2 Mrd. Euro sind für eine Ausübung der Kaufoption für die schwedische Sydkraft vorgesehen.

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