Epcos gehört zu Tagesverlierern
Dax weiter im Minus

Der Dax und der Nemax bewegten sich den ganzen Tag über im Minus. Besonders stark litten die Technikwerte, nachdem Ericsson schlechte Quartalszahlen veröffentlicht hatte.

adx FRANKFURT. Gewinnwarnungen mehrerer internationaler Unternehmen und Befürchtungen über eine zeitweilige Stagnation des Wirtschaftswachstums in den USA hat am Freitag die deutschen Aktienmärkte belastet. Der Deutsche Aktienindex (Dax) der 30 größten Standardwerte und der Nemax 50 mit den 50 wichtigsten Wachstumswerten bewegten sich den ganzen Tag über im Minus. Gegen 17.00 Uhr hatte der Dax leicht 0,86 % auf 6 669 Punkte und der Nemax kräftiger 3,82 % auf 2 749 Zähler verloren.

Besonders stark litten die Technikwerte. Auslöser waren unter anderem die schlechten Quartalszahlen des schwedischen Telekommunikationskonzerns Ericsson. Dadurch gehörten Epcos (-4,76 % auf 93,00 Euro) und Siemens (-3,54 % auf 153,04 Euro), das ebenfalls im Telekommunikationsbereich tätig ist, und Infineon (-2,35 % auf 44,80 Punkte) zu den Tagesverlierern. Zu den Schlusslichtern zählten aber auch Bankentitel wie Deutsche Bank und Dresdner Bank , die von dem Beschluss über die Rentenreform mit ihrer staatlich geförderten privaten Vorsorge nicht profitieren konnten. Marktbeobachter verwiesen darauf, dass diese Entwicklung bereits eingepreist sei. Mit deutlichem Abstand am besten schnitten Karstadt-Quelle ab, die 4,03 % auf 39,02 Euro zulegten. Dort honorierten Anleger offensichtlich die geplante Umstrukturierung des Warenhausgeschäfts.

Am Neuen Markt hatten die Technologietitel das gleiche Schicksal wie im Dax. Insbesondere durch die Gewinnwarnung von BroadVision , das danach um 18,1 % auf 13,80 Euro abstürzte, gerieten auch ce Consumer Electronics (-6,72 % auf 15,00 Euro) und Intershop (-5,90 % auf 10,85 Euro) tief in die Verlustzone. Internationalmedia behauptete seine im Laufe des Tages eroberte Spitzenposition und notierte um 7,48 % verbessert bei 12,50 Euro. Der Nebenwerte-Index MDax hatte zu diesem Zeitpunkt 0,76 % auf 4.716 Punkte verloren.

Der Referenzkurs des Euro verbesserte sich. Die Europäische Zentralbank (EZB) stellte den Kurs am Mittag bei 0,9228 $ fest, einem Plus von 0,0082 $ gegenüber dem Vortag. Im Vergleich zur DM verbilligte sich die amerikanische Währung von 2,1384 DM auf 2,1194 DM. An den Devisenmärkten notierte die europäische Gemeinschaftswährung gegen 17.00 Uhr bei 0,9224 Euro mit einem Minus von 0,21 % gegenüber dem Vortag.

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