Epcos hält die "rote Laterne"
Standardaktien in Frankfurt verlieren weiter

Die Standardaktien an der Frankfurter Börse haben im Mittagshandel am Freitag weiter an Wert verloren. Der Deutsche Aktienindex DAX fiel um 0,87 Prozent auf 6.579,13 Punkte. Am Neuen Markt weitete der Nemax 50 seine frühen Einbußen aus und gab um 1,30 Prozent auf 2.538,45 Zähler nach. Im MDAX verloren die 70 mittelgroßen Werte um 0,27 Prozent auf 4.814,67 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. "Der Gesamtmarkt ist schwach, da es schlicht an positiven Meldungen fehlt", sagte ein Frankfurter Händler. Amerika böte keine positiven Vorgaben. "Im Gegenteil, die gesamtwirtschaftlichen Verhältnisse sehen schlecht aus." Der Händler kritisierte, dass die Situation schön geredet werde. "Wir werden noch einige Zinssenkungen sehen, sowohl in den USA als auch Euroa", prognostiziert der Händler. Erst im zweiten Halbjahr 2001 dürfte die Unruhe aus dem Markt verschwinden.

Die höchsten Verluste mussten Epcos hinnehmen, die mit minus 4,33 Prozent auf 83,25 Euro mit Abstand größter Verlier waren. Händler führten dies auf eine Rückstufung des Papiers durch die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch zurück.

Leichter notierten auch Deutsche Telekom, die um 0,93 Prozent auf 32,95 Euro verloren. Die "New York Times" hatte berichtet, die Übernahme des US-Unternehmens Voice-Stream Wireless durch die Deutsche Telekom verzögere sich von Mitte April auf den späten Mai oder Juni. "Mit dieser Verschiebung möchte die Deutsche Telekom sicherstellen, keine Bardividende in Millionenhöhe für die VoiceStream-Aktionäre zahlen zu müssen", erklärte Markus Glockenmeier von Bankhaus Delbrück Asset Management. Diese würde der Zeitung zufolge fällig werden, wenn die Übernahme vor der Hauptversammlung der Deutschen Telekom Mitte Mai erfolgen würde.

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