Epcos rechnet mit sinkenden Preisen
Epcos: Mobilfunk baut Kapazitäten ab

Der Vorstandsvorsitzende der Epcos AG, Gerhard Pegam, rechnet auch in der nächsten Zeit mit einem Preisverfall in der Telekommunikationsbranche im zweistelligen Bereich. Dennoch schätzt das Unternehmen mit einer Belebung des eigenen Geschäfts. Viele Mobiltelefon-Anbieter hätten aber noch weiter Überkapazitäten abzubauen.

dpa-afx MÜNCHEN. Am Anfang des Jahres war Epcos von einem Absatz von 600 Millionen Handys ausgegangen. Tatsächlich habe sich die Nachfrage aber nur auf 400 Millionen Stück belaufen. Viele Anbieter würden dies nun sicherlich mit höheren Preisen ausgleichen. Der Hersteller passiver elektronischer Bauelemente, die auch in der Mobilfunktechnologie verwendet werden, hatte in der zweiten Hälfte seines Geschäftsjahres durch die Flaute in der Telekommunikationsindustrie herbe Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

So ging im vierten Quartal der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 34,2 % auf 361,23 Mill. Euro zurück. Die Steigerung der Auftragseingänge um 37 % im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal lasse aber auf Besserung im Mobilfunk hoffen. Für das erste Halbjahr geht das Unternehmen aber weiter von einer schwierigen Geschäftssituation aus. "Danach rechnen wir mit einer Belebung auf Grund einer wieder verbesserten Konjunktur, der dann in allen Bereichen abgeschlossenen Lagerbestandsbereinigung und unserer erfolgreichen Innovationen," sagte Pegam.

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