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Epigenomics weitet im 3. Quartal bei steigendem Umsatz Verluste aus

Das Berliner Biotechnologie-Unternehmen Epigenomics hat seinen Fehlbetrag im dritten Quartal bei einem leicht gestiegenen Umsatz um 19,5 Prozent auf 2,49 Mill. Euro ausgeweitet.

dpa-afx BERLIN. Das Berliner Biotechnologie-Unternehmen Epigenomics hat seinen Fehlbetrag im dritten Quartal bei einem leicht gestiegenen Umsatz um 19,5 Prozent auf 2,49 Mill. Euro ausgeweitet.

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen weiter einen Umsatz in Höhe von 7,0 bis 9,0 Mill. Euro und damit deutlich weniger als 2003, wie die seit Mitte Juli im Prime Standard gelistete Epigenomics am Mittwoch mitteilte. Der Jahres-Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll sich auf neun bis elf Mill. Euro vergrößern.

"Seit der erfolgreichen Börsennotierung im Juli haben wir unsere Meilensteine geliefert und bleiben für 2004 im Plan", sagte Finanzchef Oliver Schacht. "Im dritten Quartal erreichten wir erfolgreich den nächsten Meilenstein in der Entwicklung eines Brustkrebs-Früherkennungtests als Teil unserer Zusammenarbeit mit Roche Diagnostics." Im Geschäftsbereich Pharma Technology habe Epigenomics sein Sechsmonatsziel mit dem Abschluss von zwei Projekten in der Onkologie - eines davon mit Biogen Idec und eines mit dem US-Konzern Pfizer als neuen Kunden - übertroffen.

Quartalszahlen

Der Quartals-Umsatz stieg im Jahresvergleich von 2,5 Mill. Euro auf 2,9 Mill. Euro. Diese Erlöse wurden durch die laufende Zusammenarbeit und Kooperationspartnerschaften mit den Pharmakonzernen Roche , Astrazeneca und Wyeth erzielt, teilten die Berliner mit.

Die Gesamtkosten der operativen Tätigkeit für das dritte Quartal stiegen auf 5,0 Mill. Euro verglichen mit 4,7 Mill. Euro im Vorjahr. Für Forschung und Entwicklung gab Epigenomics mit 2,0 Mill. Euro 4,9 Prozent mehr aus als ein Jahr zuvor. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) verringerte sich von 1,77 auf 1,67 Mill. Euro.

Den Nettoverbrauch an liquiden Mitteln für das dritte Quartal wies Epigenomics mit 2,3 Mill. Euro aus. Zum 30. September stiegen die liquiden Mittel, Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Investitionen und marktgängige Wertpapiere nach Unternehmensangaben auf insgesamt 44,9 Mill. Euro verglichen mit 19,4 Mill. am Ende des dritten Quartals 2003.

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