EPO-Doping mit neuer Methode nachweisbar
Alle müssen bluten

Die Tour-Organisatoren wollen nichts dem Zufall überlassen. Zwei Tage vor Beginn der Frankreich-Rundfahrt müssen sich alle 189 Starter einem Blut-Test stellen. Allerdings droht dabei den Doping-Kontrolleuren Ungemach aus eigenen Reihen.

HB LÜTTICH. Sollte der Hämatokritwert eines Kontrollierten 50 % feste Bestandteile im Blut nachweisen, wäre der Ausschluss vom Rennen, eine so genannte Schutzsperre von 14 Tagen, und eine anschließende Urin-Untersuchung die Folge.

Durch die Streikankündigungen von gleich drei französischen Gewerkschaften könnte den ersten Tests vom Tour-Auftakt am Wochenende allerdings die schnelle Auswertung verwehrt bleiben, weil dann im Doping-Testlabor bei Paris die Arbeit ruht.

Die Gewerkschaften vertreten Interessen der Labormitarbeiter und liefern sich derzeit mit dem Management eine Auseinandersetzung über die Rechte der Angestellten. Sollte keine Einigung erzielt werden, wird ab Samstag die Arbeit niedergelegt. Allerdings winkt Dopingsündern kein Freibrief. Zum einen können die Proben eingefroren werden, zum anderen durch andere anerkannte Labors untersucht werden, wie zum Beispiel in Lausanne oder Köln.

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