EPS von 37 Cents
Gewinnrückgang von Hewlett-Packard im Rahmen der Erwartungen

Der Hardware-Hersteller habe im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Proforma-Gewinn je Aktie (EPS) vor Sonderposten von 37 Cent erzielt, teilte HP am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mit.

Reuters PALO ALTO. Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) hat im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres einen Gewinnrückgang verzeichnet, der im Rahmen seiner zuvor reduzierten Prognosen und der Markterwartungen lag. Der Reingewinn sei auf Pro-forma-Basis und vor Sonderposten auf 727 Mill. (Vorjahresperiode: 825 Mill.) $ oder 37 (40) Cents je Aktie gefallen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend (MEZ) nach US-Börsenschluss mit. Im Januar hatte HP seine Gewinnerwartung je Aktie mit Verweis auf die konjunkturelle Abkühlung auf 35 bis 40 von zuvor 44 Cents zurückgenommen. Analysten hatten einer Umfrage von First Call/Thomson Financial mit einem Gewinn je Aktie von 37 Cents gerechnet. Nach Veröffentlichung der Zahlen verbuchte die HP-Aktie im nachbörslichen Handel Kursverluste.

Der Umsatz legte im Berichtszeitraum den weiteren Angaben zufolge um 2 % auf 11,9 Mrd. $ (rund 25,7 Mrd. DM) zu. HP hatte hier zuletzt einen Zuwachs im kleinen bis mittleren einstelligen Prozentbereich vorausgesagt. Analysten hatten dagegen mit einem höheren Umsatz von 12,39 Mrd. $ gerechnet.

Der Computer- und Druckerhersteller hält nach Angaben seiner Chefin Carly Fiorina an seiner Umsatzprognose für das zweite Quartal fest, der zufolge der Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich liegen wird. HP rechne nicht damit, im laufenden Jahr zu einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich zurückzukehren. Im zweiten Halbjahr könne es allerdings bei den Erlösen zu einer Wachstumsbeschleunigung kommen, wenn sich die konjunkturelle Lage in den USA verbessere und die Wechselkurse auf dem aktuellen Niveau blieben, erklärte Fiorina.

Die HP-Aktien beendeten die Sitzung an der New Yorker Börse mit einem Plus von 5,7 % bei 36,35 $. Im nachbörslichen Instinet-Handel gaben die Papiere dann aber auf 35,50 $ ab.

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