Erderwärmung
Riesiger Eisberg in der Antarktis abgebrochen

Das Eisbergteil, das sich vom sogenannten Ross-Schelf löste, sei rund 70 Kilometer lang und sieben Kilometer breit, teilte das Nationale Eis-Forschungszentrum in Suitland im US-Bundesstaat Maryland mit, wo die von einem Aufklärungs- Satelliten bereits am 5. Mai aufgezeichneten Infrarot-Aufnahmen des Naturereignisses ausgewertet worden waren.

rtr WASHINGTON. In der Antarktis ist erneut ein riesiges Stück eines Eisberges vom Festeis abgebrochen und ins Meer gestürzt, wie amerikanische Forscher am Donnerstag in Washington mitteilten. Im März war vom sogenannten Larsen-Schelf im Weddel-Meer bei Chile ein riesiger Eisberg kollabiert. Ökologen warnten damals bereits, diese Abbrüche seien Folge der Erderwärmung durch den sogenannten Treibhauseffekt. Gletscher und Eisberg seien - wie einst die Kanarienvögel der Bergleute in den Kohlegruben - die sichersten Warner vor Kohlendioxid-Gefahr, sagte Kalee Kreider vom Nationalen Umwelttrust in den USA.

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