Erdölbevorratungsverband sieht keine Auswirkungen
Experten rechnen nicht mit nachhaltig höheren Ölpreisen

dpa/vwd HAMBURG. Die Terroranschläge in den USA werden nach Expertenansicht keine nachhaltig höheren Ölpreise nach sich ziehen.

Im Gegensatz zum Golfkrieg vor zehn Jahren seien weder Förderung noch Handel und Transport von Rohöl direkt betroffen, sagte der Rohstoffexperte Klaus Matthies vom Hamburgischen Welt-Wirtschafts- Archiv (HWWA) am Mittwoch in Hamburg.

Auch damals sei der Rohölpreis nur kurz über 40 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Nach den Anschlägen war der Ölpreis vorübergehend auf 31 Dollar geklettert.

Erdölbevorratungsverband sieht keine Auswirkungen

Die Terroranschläge in den USA wirken sich nicht auf das Geschäft des Erdölbevorratungsverbandes (EBV), Hamburg, aus. Man hänge als ausführendes Organ an den Entscheidungen des deutschen Wirtschaftsministeriums, sagte Vorstand Jürgen Jansing. Um tätig zu werden, müsste zunächst eine Entscheidung der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris in nationale Maßnahmen umgesetzt werden.

"Das sehe ich im Moment nicht", betonte der Vorstand. Es gebe keinen akuten Handlungsbedarf. Zwar hätten am Dienstag die Menschen vermehrt Heizöl zu höheren Preisen geordert und ihre Fahrzeuge getankt. Allerdings habe sich diese Situation am Mittwoch schon wieder beruhigt.

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