Erdogan rechtfertigt hohe Investitionen
Türkische Formel-1 soll Touristen locken

Im Beisein von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan am Mittwoch in Kurtkoy in der Nähe Istanbuls den Grundstein für eine neue Rennstrecke gelegt.

HB ISTANBUL. Damit hat die Türkei einen wichtigen Schritt vollzogen, ab 2005 in den Formel-1-Kalender aufgenommen zu werden. Die Strecke soll rund 60 Millionen Dollar kosten und bis März 2005 fertig gestellt sein. Im August hatte Ecclestone mit den Betreibern der Rennstrecke einen Sieben-Jahres-Vertrag unterschrieben

.

Erdogans Regierung hat Garantien für den Bau und die Durchführung der Rennen in der Türkei gegeben. Etwa 27 Millionen Dollar fließen aus staatlicher Quelle in das Projekt. Dazu kommen noch rund 13,5 Millionen Dollar jährlich. "Wir erhoffen uns großen wirtschaftlichen Nutzen von der Formel 1", rechtfertigte Erdogan die Investitionen der Regierung. Die Rennstrecke soll nach Aussage des Ministerpräsidenten rund drei Millionen Touristen mehr in die Türkei locken.

Istanbul wird die dritte neue Station im Formel-1-Programm innerhalb kurzer Zeit sein. Im kommenden Jahr werden erstmals in Bahrain und in Shanghai Grand Prix gestartet.

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