Erfolg blieb zunächst aus
Irlands Trainer McCarthy: Durchbruch mit dem WM-Ticket

Als Mick McCarthy 1996 den legendären Jack Charlton als Teammanager der irischen Fußball-Nationalmannschaft ablöste, blieb der Erfolg zunächst aus. Erst mit der Qualifikation für die WM-Endrunde in Japan und Südkorea schaffte der Coach den Durchbruch und stieg aus dem Schatten der "Giraffe" zur unantastbaren Autorität auf.

sid DUBLIN. Anfang Februar verlängerte der Verband denn auch McCarthys Vertrag sogar vorzeitig bis zur Euro 2004 in Portugal. Trotz der starken Gruppengegner aus Deutschland und Kamerun gibt sich der 43-Jährige vor WM-Beginn selbstbewusst. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendwer in Gruppe E freut, gegen Irland spielen zu müssen", erklärte der ehemalige Vorstopper mit Gardemaß und hoher Stirn nach der Auslosung.

In der Tat: McCarthy hat den Fußball auf der "grünen Insel" nach vorn gebracht. Zwar dominiert immer noch das klassische "Kick 'n' rush", doch langsam hält auch in Irland Spielkultur Einzug. Bei Irlands Einzug ins WM-Viertelfinale 1990 als größtem Erfolg des Teams stand McCarthy noch selbst auf dem Rasen und war berühmt für seine weiten Einwürfe. Durch seinen Erfolg in der WM-Qualifikation sorgte McCarthy nun für ein Novum: Der Ex-Profi ist der erste Ire, der zunächst als Spieler und danach als Coach zu einer WM-Endrunde fährt.

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