Erfolg gegen Tschechien nun Pflicht
Das Runde wollte nicht ins Eckige

Die Fußball-Europameisterschaft in Portugal hat sich für die deutsche Nationalelf zu einer Zitterpartie entwickelt. Die Mannschaft von Teamchef Rudi Völler wartet auch nach ihrem zweiten Spiel in der Vorrundengruppe C auf einen Sieg. Gegen Außenseiter Lettland wollte das Runde einfach nicht ins Eckige. Und so reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden.

HB BERLIN. Nach dem 1:1-Remis zum Auftakt gegen die Niederlande kommt die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes in der Tabelle auf zwei Punkte. Nur ein Sieg im letzten Vorrundenspiel am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr) gegen Tschechien würde den Aufstieg ins Viertelfinale sicher stellen.

Vor 22.300 Zuschauern im nicht ausverkauften Estádio do Bessa Século XXI in Porto scheiterte die deutsche Elf einmal mehr in einer Partie, in der sie selbst das Spiel machen musste. Im ersten EM-Spiel gegen die Niederlande hatte die Mannschaft nur reagieren müssen. Gegen die dicht gestaffelte Verteidigung der Letten, die gleich mit zwei Viererreihen das eigene Tor absicherten, erwies sich das deutsche Angriffsspiel als viel zu einseitig. Anstatt über die Flügel versuchten es die Spieler immer wieder durch die Mitte, wo sich die Stürmer allerdings immer wieder in den lettischen Abwehrreihen festliefen.

Völler hatte mit dem Berliner Fredi Bobic im Vergleich zum ersten Spiel von Beginn an einen zweiten Stürmer gebracht. In der Abwehr setzte der Teamchef erneut auf eine Viererkette, wobei der verletzte Jens Nowotny von Frank Baumann vertreten wurde.

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