Erfolgreicher B-to-B-Ansatz
Sports.com bekommt frisches Kapital

DÜSSELDORF. Der Anbieter von Sportinformationen im Internet, Sports.com, hat eine Finanzspritze von 13 Mill. $ erhalten. Sports.com verkauft überwiegend Service- und Inhaltepakete an Drittanbieter wie AOL, Freenet, Lycos, GMX oder Oddset.de und sieht sich in Deutschland als Nummer 2 hinter der Münchener Sport1.de. Im April 2001 hat Sports.com 8,6 Mill. Pageimpressions erzielt (Basis: Media Metrix). Sportsline.com hält nun 31 % an Sports.com, Soros Private Equity 12 %, Sports Capital Partners und IMG je 11 %, die restlichen 36 % liegen bei Kleinanlegern.

"Unser Ziel ist es, im nächsten Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen", sagt Wilhelm Bielert, Geschäftsführer Sports.com Deutschland GmbH, Hamburg. Als Erfolgsrezept betrachtet Bielert das Konzept, sich auf den B-to-B-Ansatz zu konzentrieren. "Wir bringen den Inhalt da hin, wo die Nutzer sind, statt sie nur auf unsere Seiten holen zu wollen". Außerdem könne man, da weltweit vertreten, internationale Inhalts- und Vermarktungspakete schnüren.

Der Markt für Web-Sportdienste ist derzeit extrem schwierig. Ende letzten Jahres musste Sport.de Insovenz anmelden und auch Boris Beckers Sportgate.de (ein Kunde von Sports.com) musste aufgeben.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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