Erfolgreiches US-Geschäft
Rekordüberschuss im Außenhandel

Die stark gestiegenen Exporte in die USA bildeten 2002 die Basis für einen neuen Rekord in der deutschen Außenhandelsbilanz.

HB/dpa WIESBADEN. Die deutsche Wirtschaft lieferte per saldo im vergangenen Jahr für 126,2 (2001: 95,5) Mrd. ? mehr Waren ins Ausland als an Importen bezogen wurde. Insgesamt habe es gegenüber 170 von 240 Partnerländern Handelsüberschüsse gegeben, berichtete das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden.

Die zweitstärkste Exportnation Deutschland erzielte dabei im Warenhandel mit den USA die größten Erfolge. Nicht zuletzt auf Grund des 2002 noch niedrigeren Euro-Wechselkurses erreichte der Überschuss in der deutsch-amerikanischen Handelsbilanz 26,6 (21,8) Mrd. ?. Daran waren vor allem die Auto- und Maschinenbauer beteiligt. An zweiter Stelle folgte Großbritannien mit einem Aktivsaldo von 20,6 (15,5) Mrd. ?. Auch nach Frankreich konnte deutlich mehr exportiert als importiert werden, und zwar für 20,4 (19,9) Mrd. ?.

Das höchste Handelsbilanzdefizit registrierten die Statistiker im Warenverkehr mit Irland. Von der grünen Insel kamen für 9,2 Mrd. ? mehr Güter als dorthin geliefert wurden. Erst an zweiter Stelle der Defizit-Länder folgt der Exportriese Japan, gegenüber dem ein Fehlbetrag von 6,9 Mrd. ? im Warenverkehr entstand.

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