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Erfreulicher Handelsstart

New Yorks Aktienmärkte legen einen freundlichen Start aufs Parkett. Kursgewinne bei Home Depot, IBM und Intel treiben den Dow Jones Index in die Gewinnzone. Cisco, JDS Uniphase und Intel ziehen den Nasdaq Index auf die sichere Seite.

Eine Reihe von Wirtschaftsdaten dürfte die Märkte heute bewegen. Gegen 16.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden sowohl der Index des Konsumentenvertrauens, der Chicagoer Einkaufsmanager-Index und die Anzahl neu gebauter Häuser veröffentlicht.



Der Index des Konsumentenvertrauens gilt als Indikator für die Höhe des Vertrauens, das die einzelnen Haushalte in die zukünftige Konjunkturentwicklung haben. Darüber hinaus gilt der Index als Indikator für Entwicklung der Konsumausgaben. Bei übermäßiger Zunahme der Ausgaben könnte diese Entwicklung wiederum zu Inflation führen. Anleger dürften gespannt sein. Für das Konsumentenvertrauen wird ein Index von 140 erwartet. Im Vergleich betrug der Index des Vormonats einen Wert von 140.9 Punkten.



Expedia, Barnesandnoble.com und eToys konnten den Anlegern bessere Ergebnisse vorlegen, als von den Analysten erwartet. Das Online-Reiseunternehmen Expedia erstaunte die Experten mit einem Verlust von vier Cents gegenüber einem geschätzten Verlust von 26 Cents. Im zweiten Quartal 2002 will Expedia endlich die Gewinnzone erreichen. Die Aktie von Expedia legt kurz nach Handelsstart rund 40 Prozent an Wert zu.



Internet-Spielzeugvertrieb eToys fuhr einen Verlust von 33 Cents pro Aktie im Vergleich zu 27 Cents im Vorjahr ein. Die Konsensschätzungen lagen bei 35 Cents pro Aktie. Der Umsatz konnte parallel um 12,7 Millionen Dollar auf 26 Millionen Dollar gesteigert werden. Der Titel legt leicht zu.



Barnesandnoble.com schaffte es für das vergangene Quartal zwar nicht, die Analystenerwartungen zu erfüllen. Dennoch hat der Online-Buchhandel mit um 21 Prozent verbesserten Bruttomargen und 760.000 neuen Kunden auch Erfolge zu vermelden.



Weitere Unterstützung dürften die Internetwerte von einem freundlichen Analystenkommentar erhalten. Die Investmentbank Goldman Sachs empfiehlt vor der New Yorker Börseneröffnung den aus Terra Networks und Lycos hervorgegangenen Internetwert Terra Lycos als "überdurchschnittlichen Marktperformer". Terra Lycos gehöre zu den weltweit am besten vertretenen Internetunternehmen mit bedeutender Onlinepräsenz in den USA, Europa, Asien und Lateinamerika. Die Umsätze aus Werbung und Zugangsgebühren sollen im kommenden Jahr um 70 Prozent auf 533 Millionen ansteigen. Bereits im vierten Quartal des Fiskaljahres 2001 sei mit schwarzen Zahlen zu rechnen.



Gillette notiert leicht im Plus. Die Experten vermuten, dass die Ausweitung der Gewinnmargen im Geschäft mit Rasierklingen im Fiskaljahr 2001 enttäuschen könnten. Den Anleger scheint dies am Morgen nicht zu stören. Die Analysten bleiben bei der Einstufung "überdurchschnittlicher Marktperformer". Mit dem Potenzial deutlicher Kostensenkungen stelle die Aktie ein attraktiver Verhältnis von Chance zu Risiko dar.



NTT DoCoMo

wird sich bei AT&T einkaufen. Nach Angaben der Financial Times will die japanische Mobilfunkgesellschaft Anteile am Mobilfunkbereich des amerikanischen Telefonriesens erwerben.



Ein merkwürdiges Gerücht trifft die Aktien von Rambus. Laut des Internetdienstes Briefing.com will der Nachrichtendienst "Electronic Buyers" aus internen Dokumenten von Intel erfahren haben, dass bis Mitte des Jahres 2001 der Chiphersteller die Rambus Technologie auf den meisten Computerplattformen streichen will. Die Aktie verliert rund 26 Prozent

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