Ergebnis bleibt hinter Erwartungen zurück
Articon erwägt Entlassung von bis zu 30 Mitarbeitern

Das IT-Sicherheits-Unternehmen Articon-Integralis AG erwägt im Zuge seiner Sparmaßnahmen die Entlassung von bis zu 30 seiner 600 Mitarbeiter. Noch in diesem Jahr soll ein positives Netto-Ergebnis erzielt werden.

rtr/vwd MÜNCHEN. Der Stellen-Abbau werde voraussichtlich unter fünf Prozent bleiben, sagte eine Sprecherin. Articon-Integralis hatte in Ismaning bei München zuvor mitgeteilt, beim Ergebnis im zweiten Quartal nach vorläufigen Berechnungen unter den Markterwartungen geblieben zu sein. Für ein Programm zur Reduzierung von Kosten hat das deutsch-britische Unternehmen nach eigenen Angaben eine Million Euro im zweiten Quartal zurückgestellt.

Auf Grund des vorläufigen konsolidierten Ergebnisses des zweiten Quartals 2001 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 52 Mill. Euro und einem Breakeven beim EBITDA. Der Anbieter von IT-Sicherheitslösungen blieb mit dem vorläufigen Ergebnis hinter den Markterwartungen zurück. Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den meisten europäischen Märkten gegen Ende Juni wirkte sich auf den Konzernumsatz für das Quartal aus, da die Kunden Kaufentscheidungen für Projekte zurückstellten, schreibt das Unternehmen am Mittwoch in einer Ad-hoc-Mitteilung.

Sofern sich die wirtschaftlichen Bedingungen nicht weiter verschlechtern, rechnet Articon mit einem Jahresumsatz von 215 Mill. bis 230 Mill. Euro. Man sei zuversichtlich, durch striktes Kostenmanagement Ende des Jahres 2001 mit einem positiven Netto-Ergebnis abzuschließen. Das endgültige Ergebnis für das zweite Quartal 2001 wird Articon-Integralis am 16. August 2001 bekannt geben.

Der Kurs der Articon-Aktie brach am Neuen Markt um fast 44 % auf 10,40 ? ein.

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