Ergebnis dennoch besser als Analysten-Prognosen
Schwacher Aktienhandel drückt Lehman-Quartalsgewinn

Ein schwaches Aktiengeschäft und Einbußen beim Investmentbanking haben Lehman Brothers im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang um 31 Prozent beschert.

Reuters NEW YORK. Das bei der US-Investmentbank Lehman traditionell starke Anleihegeschäft konnte dabei nur einen Teil der Einbußen wett machen. Lehman-Aktien büßten am Dienstag in New Yorker Handel in einem kaum veränderten Marktumfeld 1,2 Prozent auf 61,90 Dollar ein.

Lehman teilte am Dienstag in New York mit, der Nettogewinn sei in dem am 31. Mai abgeschlossenen Quartal auf 296 (Vorjahr 430) Millionen Dollar oder auf 1,08 (1,38) Dollar je Aktie gesunken. Analysten hatten im Durchschnitt einen Gewinn pro Aktie von 1,05 Dollar prognostiziert. Die Netto-Einnahmen bezifferte Lehman mit 1,7 (2,0) Milliarden Dollar. Im Aktienhandel seien die Einnahmen um 47 Prozent auf 324 Millionen Dollar gefallen, dagegen seien diese im Bondhandel um zwei Prozent auf 676 Millionen Dollar gestiegen.

Lehman Brothers ist die erste der großen US-Investmentbanken an der Wall Street, die ihre Ergebnisse für das abgelaufene Quartal vorlegt. Im Verlauf dieser Woche werden die Zahlen einiger Konkurrenten erwartet. Am Mittwoch stehen die Ergebnisse von Morgan Stanley und Bear Stearns Cos Inc an und am Donnerstag die von Goldman Sachs.

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