Ergebnis der BSE-Untersuchung negativ
Kein BSE-Verdacht bei Brandenburger Rind

afp POTSDAM. An Tieren aus Deutschland ist weiterhin kein zweiter Fall von Rinderwahnsinn bestätigt worden: Wie eine Sprecherin des Landesagrarministeriums am Freitag in Potsdam sagte, wurde eine BSE-verdächtige Kuh aus dem Süden Brandenburgs im zweiten Gegentest mit letzter Sicherheit als gesund eingestuft. Das zentrale bundesweite Referenzlabor in Tübingen habe eine Infektion des zwölfjährigen Tieres mit BSE sicher ausgeschlossen. Damit stehe fest, dass es in Brandenburg weiterhin keinen BSE-Fall gebe, sagte die Sprecherin. Als erstes deutsches Tier war im November erstmals eine Rot-Bunte Kuh aus Schleswig-Holstein positiv auf BSE getestet worden. Auf den Azoren wurde BSE an einem angeblich aus Sachsen-Anhalt stammenden Tier entdeckt. Die Ohrmarke der Kuh wurde aber offenbar manipuliert; die Herkunft des Tieres ist umstritten.

Am Donnerstag hatte bereits das staatliche Testlabor in Frankfurt an der Oder die Hirnprobe des verdächtigen Brandenburger Tieres nach dem so genannten Prionics-Verfahren eindeutig negativ getestet. Zuvor hatte ein so genannter BioRAD ELISA-Test BSE an dem Tier nicht zweifelsfrei ausschließen können. Das zunächst verdächtige Tier aus Weidehaltung war im November 1988 in der DDR geboren und am Montag geschlachtet worden. Bisher gelten alle ehemaligen DDR-Bestände als BSE-frei, da der Eiserne Vorhang jegliche Kontakte und damit ein Überspringen der Krankheit in den Ostblock verhindert hatte.

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