Ergebnis durch Wertberichtigungen belastet
Deutsche Bank verdiente weniger

Die Deutsche Bank hat im ersten Halbjahr die einen deutlich Gewinnrückgang verzeichnet.

ap FRANKFURT/MAIN. Das Institut erzielte nach eigenen Angaben vom Mittwoch einen Gewinn nach Steuern von 2,451 Mrd. ? (4,779 Mrd. DM), im ersten Halbjahr 2000 waren es noch 3,777 Mrd. ?. Der Vorsteuergewinn verringerte sich von 4,885 Mrd. auf 3,086 Mrd. ?. Deutlich erhöhen musste das Institut die Risikovorsorge, die um 197,9 % auf 429 Mill. ? kletterte.

Der Provisionsüberschuss, der vor allem bei Börsengeschäften anfällt, ging um 7,6 % auf 5,530 Mrd. ? zurück. Der Zinsüberschuss stieg dagegen um 7,7 % auf 3,376 Mrd. ?. Das Handelsergebnis verbesserte sich um 17,9 % auf 4,532 Mrd. ?.

Das Ergebnis des zweiten Quartals 2001 sei zum einen geprägt durch den Verkauf von 2,2 % der Aktien an der Münchener Rück, der über eine Milliarde Euro in die Kassen der Deutschen Bank fließen ließ, teilte das Institut mit. Zugleich wurde das Ergebnis aber belastet von Marktwertanpassungen und Wertberichtigungen unter anderem im Bereich Immobilien in Höhe von 0,7 Mrd. ?.

Unterdessen berichtete die "Welt" die Deutsche Bank wolle ihre Unternehmensberatung DB Consulting Group schließen. Davon seien weltweit rund 450 Mitarbeiter betroffen. Allerdings würden weiterhin rund 100 Beschäftigte in Deutschland bankintern als Berater arbeiten, zitierte das Blatt einen Sprecher.

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