Ergebnis einer repräsentativen Telefonumfrage
Wohlfühlen am Arbeitsplatz ist wichtiger als Geld

Wohlfühlen am Arbeitsplatz ist wichtiger als Geld. Dies ergab eine repräsentative Umfrage, die das INRA-Institut im Auftrag des Zeitarbeitunternehmens Deutsche Industrie Service AG (DIS AG) durchgeführt hat.

ddp-vwd. OFFENBACH. Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt ist auch in der Meinung der Befragten das vorherrschende Thema, betonte DIS AG am Montag in Offenbach. Demnach gaben fast 80 Prozent an, ein zukunftssicherer Arbeitsplatz sei wichtiger als ein hohes Gehalt. Gleichzeitig soll der Job aber auch Spaß machen. Den gleichen Wert an Zustimmung erzielte die Aussage, dass die Arbeitnehmer einen Job als ideal ansehen, bei dem sie das tun können, was ihnen am meisten liegt.

Die menschliche Komponente des Arbeitsplatzes spielt ebenfalls eine große Rolle in der Einstellung der Befragten. Fast zwei Drittel gaben an, dass soziale Kontakte wichtiger seien als der Job. Einen noch höheren Wert erzielte die Frage nach dem Verhältnis von Bezahlung zum Wohlfühlen im Job. 70 Prozent gaben an, dass ihnen Geld weniger wichtig sei, wenn das soziale Umfeld stimmt.

Betrachtet man die einzelnen Gruppen der Befragten, fallen Unterschiede zwischen Menschen in Ost- und Westdeutschland sowie zwischen Männern und Frauen auf. Die Ostdeutschen sind eher bereit, für einen besseren Job den Wohnort zu wechseln (45 Prozent) als die Westdeutschen (37 Prozent). Für 75 Prozent der Menschen in den alten Ländern wiederum ist das Gefühl, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen wichtiger als Geld, während dies 60 Prozent der Ostdeutschen so sehen.

Der männliche Teil der Bevölkerung ist eher bereit, den Wohnort für einen besseren Job zu wechseln (44 Prozent), während die Frauen dies zu knapp einem Drittel so sehen. Frauen legen mehr Wert auf die menschliche Komponente des Arbeitsplatzes, betonte DIS. 68 Prozent gaben an, dass Menschlichkeit und soziale Kontakte wichtiger seien als der Job, was nur 60 Prozent der Männer so sehen.

Die repräsentative Telefonumfrage basiert auf Aussagen von 1 000 Personen ab 14 Jahren. 24 Prozent der Befragten machten keine Angaben zum Gehalt. 10 Prozent verdienen monatlich zwischen 5 000 und 7 000 DM brutto und 5 Prozent der Befragten arbeiten für mehr als 7 000 DM. Der Rest verdient weniger als 5 000 DM im Monat.

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