Ergebnis einer Studie im Auftrag von Dresdner Bank und "Impulse"
Rund 800 000 Stellen im Mittelstand sind unbesetzt

ap FRANKFURT. Der Mittelstand in Deutschland hat einer Studie zufolge mehr als 800 000 offene Stellen zu bieten. Wie die Initiatoren der Studie, die Dresdner Bank und das Unternehmermagazin "Impulse", am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilten, wurden für die Untersuchung 1 025 Betriebe befragt. Der Anteil der Unternehmen mit offenen Stellen habe sich im Vergleich zum Vorjahr von 18,5 % auf 19,2 % erhöht. "Damit könnten 212 000 Unternehmen einstellen, wenn sie die benötigten Arbeitskräfte finden würden", hieß es.

Genau dies scheint aber das Problem zu sein. Zumeist scheiterten die Einstellungsversuche am mangelnden Qualifikationsnachweis der Bewerber, teilten Bank und Magazin weiter mit: "So fanden beispielsweise 60 % der Unternehmen, die qualifizierte Fachkräfte suchen, am Arbeitsmarkt keine geeigneten Bewerber." Das habe zu Suchzeiten von im Schnitt sechs Monaten geführt.

Die Unternehmen seien vor allem auf der Suche nach 256 000 Fachkräften und 42 000 leitenden Angestellten. Aber auch nach Aushilfskräften (280 000) und einfachen Angestellten und Arbeitern (225 000) würde händeringend gefahndet. Noch vor einem Jahr habe der Mittelstand in Deutschland lediglich 520 000 Arbeitskräfte, also knapp 300 000 weniger, gesucht.



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