"Ergebnis im Bereich der Prognosen"
Biotech-Unternehmen November weitet Fehlbetrag aus

Deutlich gestiegene Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben den Verlust des Erlanger Biotechnologie-Unternehmens november AG im vergangenen Jahr vergrößert.

Reuters ERLANGEN. Der Jahresfehlbetrag sei auf 8,2 Mill. DM von 5,7 Mill. DM gestiegen, nachdem die Forschungsaufwendungen auf 6,4 (2,7) Mill. DM mehr als verdoppelt worden seien, teilte November am Mittwoch in einer Pflichtveröffentlichung mit. Die sechs Mill. DM, die der Börsengang am Neuen Markt gekostet habe, seien direkt mit der Kapitalrücklage verrechnet worden. Das Ergebnis habe "im Bereich der Prognosen" gelegen, hieß es. Der Verkauf von biotechnologischen und medizinischen Produkten brachte den Angaben zufolge 3,5 (2,5) Mill. DM Umsatz.

Vor allem hätten die Entwicklungs-Anstrengungen bereits zu einer raschen Weiterentwicklung von Produkten und Technologien in der Molekularen Therapie und Diagnose geführt, hieß es. Bei der fälschungssicheren Kennzeichnung von Nutztieren sowie der raschen Diagnose ("Lab-on-a-strip") habe sich die Entwicklung zur Marktreife beschleunigt. Dies sei nach Ansicht des Vorstands eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung in diesem Jahr. Zum Jahresende 2000 beschäftigte das Forschungsunternehmen 69 (39) Mitarbeiter.

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