Ergebnis in 2000 tief rot gefärbt
EADS rechnet 2001 auch nach Steuern mit Gewinn

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern erwartet im laufenden Jahr auch nach Steuern schwarze Zahlen und rechnet operativ trotz der Kosten für das Großraumflugzeug A380 erneut mit Gewinnzuwächsen.

Reuters AMSTERDAM. Der Wechsel von einer pauschalen Absicherung der Währungsrisiken zu einer auf einzelne Aufträge bezogenen Methode werde die EADS auch nach Steuern profitabel machen, sagte Finanzchef Axel Arendt am Montag in Amsterdam. Vor allem diese Effekte hatten 2000 das Ergebnis unter dem Strich tief rot gefärbt, obwohl hohe Gewinne beim Flugzeugbauer Airbus zu einem Gewinn vor Steuern und Zinsen von 1,40 (Vorjahr bereinigt: 1,26) Mrd. Euro geführt hatten. Für 2001 stellte Co-Vorstandschef Philippe Camus ein Plus von 15 % bei Umsatz und Ergebnis in Aussicht.

Der Nettoverlust des deutsch-französischen Konzerns war 2000 zwar auf 909 Mill. von 1,05 Mrd. Euro 1999 gesunken, der steigende Dollar, die Wechselkursabsicherung (Hedging) und hohe Abschreibungen hatten das Unternehmen jedoch tief in den roten Zahlen gehalten. Analysten hatten das Währungsrisiko weit geringer eingeschätzt. Beim Gewinn vor Steuern und Zinsen lag die EADS aber über den eigenen Erwartungen und den Prognosen von Analysten. Co-Vorstandschef Rainer Hertrich hatte bereits einen höheren Wert in Aussicht gestellt als die 1,26 Mrd. Euro, die die Vorgängerunternehmen Dasa, Aerospatiale Matra und Casa ein Jahr zuvor - um Beteiligungsverkäufe bereinigt - erwirtschaftet hatten. Analysten hatten aber nur eine Steigerung auf 1,31 Mrd. Euro gesehen.

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