Ergebnis soll nicht vor Ende September vorliegen
Fusionsgespräche mit Commerzbank "im frühen Stadium"

Die Fusionsgespräche zwischen der Commerzbank und der italienischen Unicredito sind nach Informationen der "Welt" derzeit noch "in einem frühen Stadium".

dpa-AFX FRANKFURT. Ein erfolgreicher Abschluss sei im September nicht zu erwarten, schreibt die Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf Bankenkreise. Beide Häuser behielten sich außerdem weiter vor, mit anderen Instituten zu verhandeln.

Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) ist mit einem Verhandlungsergebnis frühestens Ende September zu rechnen. An den Gesprächen beteilige sich auch der Versicherer Generali, der zehn Prozent an der Commerzbank besitze.

Nach Angaben der "Welt" wäre bei einer Fusion die italienische Großbank Unicredito mit einem Börsenwert von knapp 24 Mrd. Euro (rund 47 Mrd. DM) das übernehmende Institut. Die Commerzbank komme derzeit nur auf rund 15 Mrd. Euro. Vorstandschef des neuen Instituts wäre damit voraussichtlich der Vorstandschef von Unicredito, der ehemalige Unternehmensberater Alessandro Profumo.

Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, präsentiert Profumo am 10. September die Halbjahreszahlen von Unicredito. Viele Beobachter erwarteten, dass dabei auch das Thema Commerzbank angesprochen werde.

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