Ergebnis von 1,12 Euro je Aktie erwartet
M.M. Warburg rät bei Thyssen-Krupp zum "Halten"

M.M. Warburg rät auch nach der Fusion der Stahlriesen Usinor, Aceralia und Arbed weiterhin die Aktien von Thyssen-Krupp zu "Halten". Die dem Zusammenschluss folgende Marktbereinigung stelle keine Bedrohung für den Konzern aus Düsseldorf dar, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.

dpa-afx HAMBURG. Während der durch die Fusion neu entstandene Konzern sich bis 2006 für Stelleneinsparungen Zeit nehme, habe Thyssen-Krupp diesen Prozess seit der Fusion 1998 betrieben und "weitgehend" abgeschlossen, stellte Analystin Susanne Schwartze fest: Auch im Hinblick auf die Managementstrukturen sei der deutsche Stahlkocher einen Schritt weiter.

Weil kartellrechtliche Auflagen zu weiteren Verkäufen oder Schließungen führen könnten, "werden die Wettbewerber profitieren und ihre Portfolios eventuell abrunden können." In einem schwierigen Marktumfeld sei ein großer Wettbewerber mit sich selbst beschäftigt, so das Fazit.

Nach einem Gewinn je Aktie von 1,02 Euro im vergangenen Jahr (30.September) prognostiziert Schwartze nun für das laufende Jahr ein Ergebnis von 1,12 Euro je Aktie. Im darauf folgenden Jahr soll es schließlich 1,24 Euro betragen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%