Ergebnislose Gespräche
Tarifverhandlungen für Lufthansa-Beschäftigte vertagt

Bei den Tarifverhandlungen für die 52 000 Beschäftigten der Lufthansa hat es auch in der zweiten Runde keine Annäherung gegeben. Die Gespräche in Mörfelden bei Frankfurt wurden am Montagabend nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ergebnislos vertagt.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. "Wir sind noch weit auseinander", sagte Verdi-Sprecher Steffen Kühhirt. Verdi fordert für das Boden- und Kabinenpersonal 9 % mehr Lohn und Gehalt. Die Lufthansa habe kein Angebot vorgelegt.

Das Unternehmen hält die Verdi-Forderung für völlig überzogen und sieht bei einem zu hohen Abschluss Arbeitsplätze bedroht. Zur zweiten Tarifrunde am Montag gab das Unternehmen keine Stellungnahme ab. Die Verhandlungen sollen am 5. Dezember in dritter Runde fortgesetzt werden. Der Verhandlungsort steht noch nicht fest. Zuvor sollen in Arbeitsgruppen die Chancen zu einer Annäherung ausgelotet werden, wie Kühhirt mitteilte. Der Verdi-Sprecher erwartete "lange und harte Verhandlungen".

Neben einer Erhöhung der Vergütung um 9 % fordert die Gewerkschaft eine neue Entgeltstruktur für das Bodenpersonal sowie die Verlängerung des geltenden Tarifvertrages zur Übergangsversorgung beim Kabinenpersonal. Außerdem sollen die Beschäftigten eine vom Unternehmenserfolg abhängige Gewinnbeteiligung erhalten. ver.di begründet dies mit dem Beitrag der Beschäftigten zur Sanierung der Lufthansa.

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