Ergebnisreihe korrigiert
M.M. Warburg stuft Daimler-Chrysler von "Kaufen" auf "Halten" herab

Die schwierigen Marktbedingungen und die Beteiligung an Mitsubishi drückten auf das Ergebnis des Automobilkonzerns.

dpa-afx HAMBURG. Die Analysten von M.M. Warburg haben die Aktien der DaimlerChrysler AG von "Kaufen" auf "Halten" herabgestuft.

Die schwierigen Marktbedingungen und die Beteiligung an Mitsubishi drückten auf das Ergebnis des Automobilkonzerns, begründeten die Analysten ihre Einschätzung in einer am Mittwoch in Hamburg vorgelegten Studie. Die Ergebnisreihe korrigierten die Experten ebenfalls nach unten. Im laufenden Jahr werde der Gewinn je Aktie bei 4,11 Euro liegen, im kommenden Jahr erwarten die Analysten einen Gewinn von 3,80 Euro und im Jahr 2002 prognostizieren sie einen Gewinn von 3,90 Euro.

Daimler-Chrysler müsse in den USA besonders günstige Leasingangebote und Rabatte anbieten, um dem Wettbewerbsdrucks in den Sparten Geländewagen, Pick-ups und Minivans standzuhalten. Dies drücke auf die Margen und werde so das operative Ergebnis verschlechtern. Hinzu kommen nach Ansicht der Analysten Belastungen durch anstehende Restrukturierungen, die sich noch bis zum Jahr 2002 negativ auf das Betriebsergebnis aufwirkten.

Der zu erwartende Nettoverlust des japanischen Autobauers Mitsubishi, an dem Daimler-Chrysler mit 34% beteiligt ist, werde das Gewinn und Verlust-Konto des Konzerns mit 60 Mill. Euro belasten. Auch im Folgejahr dürfte die Beteiligung das Ergebnis des Daimler-Chrysler-Konzerns belasten.

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