Ergebnisse am Mittwoch
Dringender Verdachtsfall auf Maul- und Klauenseuche

Tierärzte stufen die Entdeckung gravierender als die bisherigen Verdachtsfälle ein. 100 Ferkel aus einem kleinen Schweinemastbetrieb im Münsterland sind in der Nacht vorsorglich getötet worden.

rtr DÜSSELDORF. In Nordrhein-Westfalen gibt es nach Angaben des Landesagrarministeriums einen dringenden Verdachtsfall auf Maul- und Klauenseuche. Ein Tierarzt habe bei den Ferkeln mögliche MKS-Symptome festgestellt, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag in Düsseldorf. Diese Einschätzung habe auch ein Amtstierarzt bestätigt und den Fall an der Grenze zu Niedersachsen als gravierender eingestuft als die früheren Verdachtsfälle in dem Bundesland.

Daher seien etwa 100 Ferkel des betroffenen Hofes bereits in der Nacht getötet worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen stammten die Ferkel nicht aus den Niederlanden. Um den Hof sei inzwischen eine Sperrzone von drei Kilometern eingerichtet worden. Wo sich der Hof genau befindet, wollte der Sprecher zunächst nicht mitteilen. Blutproben seien in das Bundeslabor für Viruserkrankungen in Tübingen gebracht worden, fügte er hinzu. Erste Ergebnisse sollten am Mittwoch vorliegen.

Am Wochenende hatten sich Hinweise auf einen möglichen MKS-Verdachtsfall im Kreis Kleve als falsch erwiesen. In diesem Fall waren die Untersuchungen von zwei Blutproben in Tübingen negativ ausgefallen.

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