Ergebnisse der Bundesligaspiele
Wolfsburg bleibt Bundesliga-Spitzenreiter

Der VfL Wolfsburg hat sich am 13. Bundesliga-Spieltag nicht von der Tabellenspitze verdrängen lassen. Die Verfolger erlebten Niederlagen.

HB BERLIN. Der VfL Wolfsburg hat den Angriff der Verfolger abgewehrt. Die Niedersachsen setzten sich am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 3:0 gegen den VfB Stuttgart durch und bleiben mit 27 Punkten Tabellen-Spitzenreiter. Am Sonntag hat der FC Bayern München die Chance, mit einem Sieg beim VfL Bochum zu Wolfsburg aufzuschließen.

Trotz einer 1:3-Niederlage des FC Schalke 04 gegen Hertha BSC bleiben die Gelsenkirchner auf dem zweiten Rang vor dem VfB Stuttgart. Für die Hertha hatte der Sieg eine besondere Bedeutung, denn es war der erste auf Schalke seit 34 Jahren. Auf Platz vier vorschieben konnte sich Hannover 96 mit einem 2:0-Erfolg über Mainz 05.

Mönchengladbachs neuer Trainer Dick Advocaat feierte seine Heimpremiere mit einem 2:1-Heimsieg seiner Mannschaft gegen den 1. FC Nürnberg. Bielefeld setzte sich beim SC Freiburg mit 3:2 durch. Bayer Leverkusen holte mit dem 2:2 beim Meister Werder Bremen einen Auswärtspunkt. Für Bremen bedeutet das Remis den Sturz von Platz fünf auf Platz sechs.

Das zweite Sonntagsspiel bestreiten Hansa Rostock und der Hamburger SV.

1. FC Kaiserslautern - Borussia Dortmund 1:0 (0:0)

Einem gewaltigen Druck mussten die Profis beider Mannschaften auf dem Betzenberg standhalten, denn ein Sieg war für Dortmund sowie den 1. FCK Pflicht. Ihre Nervosität konnten in der ersten Hälfte weder die Stars der Borussia noch die Pfälzer abschütteln. Ein Foul Sebastian Kehls im Strafraum der Lauterer brachte schließlich aber die Entscheidung. Ferydoon Zandi versenkte den folgenden Elfmeter zum 1:0 für Kaiserlautern (71.).

SC Freiburg - Arminia Bielefeld 2:3 (2:2)

Das erste Tor des Spieltages fiel für den SC Freiburg. In der 15. Minute bediente Ellery Cairo seinen Kollegen Soumalia Coulibaly, der mit dem linken Fuß zum 1:0 einschob. Auch der zweite Treffer des Tages fiel in Freiburg. Diesmal für Bielefeld. Den auf das Tor folgenden Konter, schloss Delron Buckley nur 58 Sekunden später von der linken Strafraumgrenze aus zum Ausgleich ab.

Patrick Owomoyela legte in der 20. Minute das 2:1 mit dem Kopf nach. Aber Freiburg wollte seinen Zuschauern etwas bieten und steckte nicht auf. Wieder war es Coulibaly, der diesmal aus der Drehung heraus für Alexander Iaschwili auflegte (38.). Wiederum verdarb Buckley die Freiburger Freude - in der 86. Minute mit dem 3:2-Siegtreffer.

Hannover 96 - FSV Mainz 05 2:0 (1:0)

In der zweiten Liga hatte Hannover mit Mainz selten Probleme. In der Bundesliga auch nicht. Thomas Christiansen erzielte das erste Tor für die Niedersachsen in der 37. Minute, nachdem Nationalspieler Per Mertesacker ihm den Ball mustergültig in den Lauf gespielt hatte.

Nach der Pause begannen die Hannoveraner da, wo sie aufgehört hatten. Diesmal hieß der Torschütze Silvio Schröter (51.). Er tunnelte Marco Rose, so dass Mainz-Torwart Dimo Wache keine Chance hatte, den Ball überhaupt zu sehen.

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Nürnberg 2:1 (1:0)

Zwei der besten Bundesliga-Torschützen standen sich im Borussia-Park gegenüber: Oliver Neuville bei Gladbach und Marek Mintal auf Nürnberger Seite. In Szene setzen konnte sich zunächst aber nur Neuville in der 19. Minute, als er einen Foulelfmeter zum 1:0 für die Borussia verwandelte und in der Torschützenliste mit Mintal gleichzog (beide neun Treffer). Das war aber nicht von Dauer.

In der 73. Minute gelang den früheren Nationalspieler zwar noch ein Assist, als er die Vorarbeit für Vaclav Sverkos' Treffer zum 2:0 (73.) leistete. Aber Mintal erzielte in der Nachspielzeit per Handelfmeter noch seinen zehnten Saisontreffer.

VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 3:0 (1:0)

In der heimischen VW-Arena ist der VfL Wolfsburg in der laufenden Saison kaum zu schlagen gewesen. Und gegen Stuttgart war das Stadion zum ersten Mal ausverkauft. Das schien Nationalstürmer Thomas Brdaric besonders zu animieren. Er machte sich nach neun Spielen ohne Treffer in der 42. Minute mit dem 1:0 Luft.

Martin Petrow war es, der den Wolfsburger Sieg sicherte. Gleich zweimal innerhalb von sechs Minuten (69./75.) traf der Bulgare. Beim 2:0 konnte sich Petrow beiahe ohne Suttgarter Gegenwehr dem Tor nähern. Das 3:0 wurde durch einen Abwurf von Keeper Simon Jentzsch eingeleitet. Petrow schnappte sich den Ball, marschierte los und traf.

FC Schalke 04 - Hertha BSC 1:3 (0:1)

Die beste Defensive der Liga, die Hertha-Abwehr, trat gegen eine starke Schalker Offensive an. Ailton, Ebbe Sand und Gerald Asamoah hatte Trainer Ralf Rangnick in die Anfangself gestellt. Nach zehn stürmischen Minuten der Gäste bekamen die Schalker langsam Oberwasser, Sand und Ailton vergaben aber ihre Chancen, in Führung zu gehen. Das rächte sich kurz vor der Pause, als Marcelinho einen Konter über Malik Fathi und Nando Rafael mit links zur Führung ins Tor stolperte.

Aber die Schalker wollten ihrem Trainer die Serie nicht verderben. Nach der Pause profitierte Asamoah von einem Fehler Christian Fiedlers, der einen hohen Ball nicht festhalten konnte (50.). Allerdings legten die Hausherren nicht nach, und Berlin blieb clever. Nando Rafael (71.) und Niko Kovac (83.) sorgten schließlich für den dritten Auswärtserfolg.

Werder Bremen - Bayer Leverkusen 2:2 (1:0)

In fremden Stadien konnte Bayer Leverkusen bisher so gut wie nichts gewinnen. Das sollte sich im Bremer Weser Stadion nicht ändern. Dort ging aber erst einmal der Meister in der 19. Minute in Führung, als Christian Schulz in Höhe des Fünf-Meter-Raumes Miroslav Klose bediente und der Nationalstürmer den Ball mit links zum 1:0 ins Tor lenkte.

Erst nach dem Wiederanpfiff lebten die Leverkusener auf. Andrej Woronin machte mit einem selbst vorbereiteten Treffer in der 51. Minute den Anfang. Zwei Minuten später erhöhte Dimitar Berbatow per Kopfballtreffer zum 2:1. Aber Bremen blieb ruhig. Der eingewechselte Nelson Valdez gab in der 72. Minute den Joker und traf zum Ausgleich.

VfL Bochum - Bayern München

Bochums Trainer Peter Neururer kommt der FC Bayern gerade recht, um das fehlende Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Dabei sahen die Gastgeber gegen den Rekordmeister zumeist schlecht aus. 13 Mal hintereinander blieben die Westfalen im Ruhrstadion ohne einen Sieg, ehe Peter Madsens 1:0-Treffer in der letzten Saison diese Serie beendete.

Bei den Bayern hat Roy Makaay seine Torgefährlichkeit wiedergefunden. Nach dem 3:0-Erfolg gegen Hannover in der Liga traf der Niederländer auch im Pokal beim 3:0-Erfolg über den VfB Stuttgart.

Hansa Rostock - Hamburger SV (beide Sonntag, 17.30 Uhr)

Trotz des Erfolgs im DFB-Pokal steht Rostocks Trainer Juri Schlünz weiter unter Druck. Nur ein Sieg kann einen Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wieder herstellen. Allerdings hat Hansa in den bisherigen sechs Heimspielen noch keinen Punkt gewonnen und den Anhang erst vier Mal jubeln lassen.

Dagegen ist beim HSV die Euphorie nach dem Trainerwechsel trotz der 1:2-Niederlage gegen Schalke 04 noch nicht abgeklungen. Rechtzeitig vor seiner Rückkehr ins Ostseestadion fand Stefan Beinlich seine Torgefährlichkeit wieder. Allerdings liegt der letzte HSV-Erfolg in Rostock schon über fünf Jahre zurück. Beim damaligen 1:0-Sieg wurde der aktuelle Hamburger Trainer Thomas Doll eingewechselt.

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