Ergebnisse der monatlichen Merrill-Lynch-Umfrage: Fondsmanager setzen auf Schwellenbörsen

Ergebnisse der monatlichen Merrill-Lynch-Umfrage
Fondsmanager setzen auf Schwellenbörsen

Die internationalen Fondsmanager glauben an eine konjunkturelle Wende und lassen sich in ihrem Börsenoptimismus nicht beirren.

ina FRANKFURT/M. In der regionalen Betrachtung sind die Emerging Markets zum Anlagefavoriten aufgestiegen. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der jüngsten und monatlich durchgeführten Merrill-Lynch-Umfrage. Befragt wurden in der Zeit vom 31. Januar bis 7. Februar 260 Fondsmanager weltweit mit einem verwalteten Vermögen von geschätzten 478 Mrd. $.

Das Vertrauen in die konjunkturelle Wende bleibt unerschütterlich. 87 % der Befragten prognostizieren auf Zwölfmonatssicht eine Verbesserung der Wirtschaftslage. Aus diesem Grund erwarten auch 80 % höhere kurzfristige Zinsen. Das sind ähnliche Ergebnisse wie in der Januarumfrage. Optimismus prägt auch die Börseneinschätzung. 79 % der Umfrageteilnehmer sehen die Aktienkurse in 12 Monaten höher als heute. Auch in diesem Punkt ist die Erwartungshaltung relativ stabil geblieben.

Eine Gewichtsverschiebung gibt es dagegen bei der favorisierten Anlageregion. Jetzt nennen 29 % der Befragten die internationalen Schwellenbörsen. Eurolandaktien werden von 27 % der Befragten favorisiert. US-Aktien, im Vormonat auf dem ersten Platz, sind jetzt nur noch für 25 % die erste Wahl. Die Skepsis für japanische Aktien ist gestiegen. 57 % ziehen auf Zwölfmonatssicht eine Untergewichtung vor. Bevorzugte Branchen sind konjunktursensible Dienstleistungen und Basisindustrien.

Bei den favorisierten Währungen verliert der Euro einen Teil seines Vorsprunges gegenüber dem Dollar. Jetzt ist für 40 % der Befragten der Dollar die Währung Nummer eins, nach 31 % im Vormonat. Den Euro nennen nur noch 47 %, nach 59 % im Januar.

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