Ergo wird voraussichtlich von der Börse verschwinden
Münchener Rück will expandieren

Nach der Stärkung ihres Bündnisses mit der Hypo-Vereinsbank will die Münchener Rück im In- und Ausland weiter expandieren. Als erster Schritt soll der Anteil am Versicherungskonzern Ergo auf bis zu 95 % aufgestockt werden.

dpa/afx MÜNCHEN/DÜSSELDORF. Nach der Stärkung ihres Bündnisses mit der Hypo-Vereinsbank will die Münchener Rück mit ihren Erstversicherern im In- und Ausland expandieren. Im Verbund mit der Hypo-Vereinsbank könne die Versicherungsgruppe Ergo das Potenzial ihres Kundenstamms künftig noch besser ausschöpfen, sagte ein Sprecher der Münchener Rück am Montag. Zudem werde die Münchener Rück auch insbesondere in Osteuropa von der Allianz mit der Hypo-Vereinsbank profitieren. Der Konzern will im Rahmen der Neuordnung der deutschen Finanzlandschaft seine Beteiligung an der Hypo-Vereinsbank von derzeit gut 5 auf 25,7 % aufstocken.

Ergo kehrt der Börse den Rücken

Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo wird durch das Übernahmeangebot der Münchener Rück voraussichtlich von der Börse verschwinden. Ziel der Münchener Rück sei es, ihren Aktienanteil von 62,9 % auf bis zu 95 % aufzustocken, sagte ein Sprecher der Ergo am Montag in Düsseldorf. Außerdem wolle die Hypo-Vereinsbank ihren Ergo-Anteil von 2,7 % auf 5 % erhöhen. Bei einer breiten Annahme des Angebots durch die freien Aktionäre scheide Ergo aus dem M-Dax aus.

Eine weitere Expansion durch Zukäufe sei möglich, sagte ein Sprecher der Münchener Rück. Ergo und Münchener Rück seien finanziell dafür gut gerüstet. Ergo ist derzeit Deutschlands zweitgrößte Versicherungsgruppe.

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