Erhaltung der Börsennotierung gefordert
BaanInvestor Gruppe erwägte Klage gegen Invensys-Gebot

vwd AMSTERDAM. Die Investorengruppe um den abtrünnigen Baan-Aktionär Ernst Sonneveldt, BaanInvestors, erwägt rechtliche Schritte gegen die geplante Übernahme der angeschlagenen Softwaregruppe Baan Co, Putten, durch die britische Invensys Holding plc, London. Die Stiftung ließ am Freitag verlauten, sie halte die Interessen jener Anteilseigner, die mit dem Vorhaben von Invensys nicht übereinstimmten, für "ernsthaft verletzt". Mit Hilfe externer Experten werde jetzt überprüft, welche rechtlichen Schritte gegen eine Übernahme von Invensys unternommen werden könnten. Die Investorengruppe verfügte nach eigenen Angaben über 20 % an Baan.

Die Gruppe hat nach eigenem Bekunden Invensys mittlerweile 60 % der von ihr gehaltenen Titel angedient. Sie sei zwar nicht gegen einen starken Partner für Baan und würde Invensys auch einen 67-Prozent-Anteil zugestehen. Allerdings verlangt BaanInvestors, dass das Unternehmen an der Börse notiert bleibt und dass das Invensys-Gebot von derzeit 2,85 Euro nachgebessert wird. Überdies müßten die Baan-Anteilseigner durch eine nochmalige Fristverlängerung Gelegenheit erhalten, die Situation von Baan zu erkunden. Invensys wollte zu angeblichen Gesprächen, die nach Angaben Sonneveldts mit BaanInvestors geführt wurden, am Freitag keine Stellung nehmen.

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