Erheblicher Sachschaden, keine Verletzten
Bombenanschlag erschüttert britische Botschaft in Jemen

dpa/Reuters DUBAI/LONDON. Einen Tag nach dem Terroranschlag auf das US-Kriegsschiff "USS Cole" im Jemen ist am Freitag die britische Botschaft in der jemenitischen Stadt Sanaa von einer starken Explosion erschüttert worden. Außenminister Robin Cook sagte, die Explosion sei von einer Bombe verursacht worden. Der Sprengsatz sei über die Mauer des Botschaftsgeländes geschleudert worden und habe dort einen Dieselgenerator getroffen. Verletzte habe es nicht gegeben. Nach Cooks Worten sind die die britischen Diplomaten in Sana seit geraumer Zeit alarmiert, da es in der Region bereits zu einer Reihe "terroristischer Zwischenfälle" gekommen sei.
Zurzeit wird untersucht, worauf die Detonation zurückzuführen ist. Nach Angaben von Zeugen wurden die Fenster einer benachbarten Schule zertrümmert. Die Polizei sperrte das Botschaftsgelände ab.

Beim Sprengstoffanschlag auf den US-Zerstörer im Hafen von Aden wurden nach jüngsten Angaben sechs Soldaten und zwei Attentäter getötet sowie mehr als 30 Menschen verletzt. Im Jemen, einem armen Land im südlichen Teil der arabischen Halbinsel, hat es in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit der explosiven Lage im Nahen Osten Demonstrationen gegeben. Die Demonstranten warfen den USA und anderen westlichen Ländern vor, in dem Nahost-Konflikt zu sehr die Interessen Israels im Auge zu haben.

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