Erhöhtes Beförderungsentgeld
Schwarzfahrer müssen künftig mehr zahlen

Schwarzfahrer werden in öffentlichen Verkehrsmitteln künftig stärker zur Kasse gebeten. Der Bundesrat billigte am Freitag eine Regierungsverordnung, wonach das "erhöhte Beförderungsgeld" für Fahrten ohne gültigen Fahrschein von jetzt bis zu 30 auf bis zu 40 Euro angehoben wird.

HB/dpa BERLIN.Außerdem sollen Raucher in der U-Bahn zur Kasse gebeten werden. In der Begründung heißt es, durch Fahrten der Schwarzfahrer entstünden den deutschen Nahverkehrsunternehmen jährlich Einnahmeausfälle von mehr als 250 Mill. Euro. Die letzte Anhebung des erhöhten Beförderungsentgeltes sei vor 13 Jahren erfolgt. In der Zwischenzeit hätten sich Preise, Löhne und Gehälter, aber auch die Fahrpreise deutlich erhöht.

Weist der Fahrgast nachträglich nach, dass er zum Zeitpunkt des "Schwarzfahrens" Inhaber eines gültigen Fahrausweises war (zum Beispiel zu Hause vergessene Monatskarte), soll das erhöhte Beförderungsentgelt künftig sieben statt derzeit fünf Euro betragen.

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