Erhöhung der Beteiligung von Generali steht offenbar kurz bevor
Aktienkurs der Commerzbank profitiert von Gerüchten

Die Spekulationen um die Commerzbank haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Übernahmegerüchte beflügelten gestern die Aktie des viertgrößten deutschen Finanzinstituts.

HB FRANKFURT/M. Sie legte bis zum Nachmittag um gut 2,5 % auf knapp 27 Euro zu. Am Markt kursierten die Namen mehrerer Übernahmekandidaten, unter anderem wurden Deutsche Bank, die britische HSBC-Gruppe, die italienische Unicredito und die niederländische ABN Amro genannt.

Nach Informationen des Handelsblatts läuft jedoch alles auf ein stärkeres Engagement der italienischen Versicherung Generali hinaus. Eine Entscheidung solle bis Ende der Woche bekannt gegeben werden. Generali ist bisher mit rund 10 % an der Commerzbank beteiligt. Sie wolle ihren Anteil mindestens verdoppeln, berichten informierte Kreise. Der Versicherer aus Triest stehe in der Endphase der Verhandlungen mit der Beteiligungsgesellschaft Cobra, um deren Aktienpaket von 9,98 % zu kaufen. Die von der Commerzbank kürzlich angekündigten massiven Einschränkungen bei IT-Projekten sehen Investment-Banker und Berater als ein Indiz für Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium. Im Falle eines Schulterschlusses mit einem Partner würden die Plattformen ohnehin zusammengelegt. Ein Commerzbank-Sprecher wollte sich gestern zu den Spekulationen nicht äußern. Cobra-Geschäftsführer Hansgeorg Hofmann betonte, die Anteile seien noch nicht verkauft.

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